Aktuelles

in Wankendorf

Geschmückter Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz

Seit fünf Jahren verwandeln die „Johanniter Waldfüchse“ den Tannenbaum auf dem Marktplatz mit ihren selbstgebastelten Waldschätzen in einen schönen Weihnachtsbaum. In diesem Jahr ließen sich die Kinder und Erzieher*Innen auch nicht vom nasskalten Regenwetter stören. Nach getaner Arbeit wurde sogar noch der Spielplatz auf dem Marktplatz gestürmt und eine Frühstücksrunde genutzt. Damit diese schöne Tradition auch in den nächsten Jahren von den Waldfüchsen“ fortgesetzt werden kann, bleibt der Tannenbaum nun stehen. Denn im Frühjahr wurde von der Gemeinde die Tanne auf dem Marktplatz angepflanzt. Damit werden auch noch nachhaltig und umweltfreundlich die jährlichen Kosten für den Auf- und Abbau eines Weihnachtsbaumes gespart. Ein ganz herzliches Dankeschön an die Waldfüchse für den schönen Baumschmuck, der mit dem Lichterglanz des Weihnachtsbaumes uns die Advents- und Weihnachtszeit verschönert.

Weihnachts-Wunschbaum

Ein weiterer besonderer Tannenbaum „der Weihnachtswunschbaum“ steht geschmückt mit Wunschzetteln von Kindern, die von der Plöner Tafel versorgt und betreut werden, in der VR Bank am Marktplatz. Möchten Sie einem Jungen oder einem Mädchen einen Weihnachtswunsch erfüllen, dann können Sie einen Wunschzettel mit den kleinen Wünschen vom Wunschbaum abnehmen und Ihr Geschenk und bis zum 13. Dezember 2019 unter den Weihnachts-Wunschbaum legen. Die Bescherung der Kinder findet vor Weihnachten am 17. Dezember während der letzten Tafelausgabe des Jahres statt. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligte dieser Aktion, die so viel Freude bereitet.

Ihre und Eure Bürgermeisterin
Silke Roßmann

Bauplatz – Wohnung – Eigenheim gesucht?

Wer hätte es gedacht, dass die Baugrundstücke in der Froschkoppel beim Erschließungsbeginn im Jahr 2014 „weggegangen sind wie warme Semmeln“ und die Bebauung abgeschlossen ist? Mit einer solchen Entwicklung hatte selbst die professionelle Erschließungsgesellschaft nicht gerechnet. Bevor es jedoch zum ersten Spatenstich für ein neues Baugebiet kommen kann, ist die Gemeinde für die Aufstellung der Bauleitpläne zuständig. Das bedeutet, die Planungshoheit liegt bei der Gemeinde und muss die Entwicklung im Rahmen der Gesetze eigenverantwortlich steuern.
Das Baugesetzbuch sagt im §1: „Bei den Planungen sollen die sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen auch in Verantwortung gegenüber künftigen Generationen miteinander in Einklang gebracht werden, und eine dem Wohl der Allgemeinheit dienende sozialgerechte Bodennutzung unter Berücksichtigung der Wohnbedürfnisse der Bevölkerung gewährleistet werden. Sie sollen dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln sowie den Klimaschutz und die Klimaanpassung, insbesondere auch in der Stadtentwicklung, zu fördern, sowie die städtebauliche Gestalt und das Orts- und Landschaftsbild baukulturell zu erhalten und zu entwickeln. Hierzu soll die städtebauliche Entwicklung vorrangig durch Maßnahmen der Innenentwicklung erfolgen.“

Als Bürgermeisterin bin ich sehr froh, dass sich die ehrenamtliche Gemeindevertretung nicht von der Last der Verantwortung hat erschrecken lassen – sondern im Gegenteil, mit der Lust zur Gestaltung dieser verantwortungsvollen Aufgabe motiviert ist.  Zunächst wurden mit der vorgeschriebenen sog. „Innenbereichs- und Nachverdichtungspotentialanalyse“ insgesamt 37 Grundstücke überprüft, ob sich diese zur Bebauung eignen. Da sich jedoch alle in Frage kommenden Grundstücke in Privatbesitz befinden und zurzeit nicht zur Verfügung stehen, hat die Gemeinde bereits 2017 beschlossen ein neues Baugebiet auszuweisen.

Damit eine konstruktive und zielführende Bauleitplanung umgesetzt werden kann, wurden von Mitgliedern aller Fraktionen, dazu viele Veranstaltungen besucht. Diese Informationen zu Themen wie archäologische Untersuchungen, Kampfmittelräumdienst, Landes- und Regionalplanung, Energetische Sanierung / Quartierskonzept, Wärmekataster, Klima- und Energie, Flächenperspektiven, Digitalisierung, Mobilität, Knickschutz, Ökokonto und vieles mehr wurden dann ausgetauscht, um diese in den Ausschüssen zu beraten und in der Gemeindevertretung zu beschließen.
Um bezahlbaren Wohnraum für alle - für Familien und Singles, für Jung und Alt – zu schaffen, wird die Gemeinde nach dem Erwerb der geeigneten Fläche nicht nur die Bauleitplanung umsetzen, sondern auch das Wohngebiet selbst erschließen, in dem unterschiedliche Wohnformen und der öffentlich geförderte Wohnraum berücksichtigt werden.
Hinzu kommt auch das Gewerbegebiet „Auf dem Bös“, das so gut wie ausverkauft ist und die unterschiedlichen Nutzungen von Wohnen und Gewerbe im Bösterredder, die eine klare Ordnung brauchen. Damit wir vor Ort Arbeitsplätze halten und weitere geschaffen werden, sind auch im Bereich des Gewerbegebietes Bauleitplanungen auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung zu finden.
 
Alle Bürgerinnen und Bürger, die gerne bei den Bauleitplanungen oder auch anderen Themen der Gemeinde Wankendorf Ihre Ideen und Vorschläge einbringen möchten, lade ich herzlich zu den öffentlichen Sitzungen Ausschüsse und der Gemeindevertretung ein.
 
Ihre und Eure Bürgermeisterin
Silke Roßmann

Aus der Sitzung der Gemeindevertretung Wankendorf vom 30.09.2019

Beschlüsse zu Bauleitplanungen im Gewerbegebiet
Mit der Satzung der 3. Änderung B-Plan 12 „Auf dem Bös“ wurden die erforderlichen Baufenster und Knickentwidmungen zu den Erweiterungen für die Gewerbetreibenden sowie die Anforderungen an eine öffentliche Straße für die Stichstraße beschlossen.
Für die westliche Erweiterung der Gewerbeflächen wurde der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss zur 23. Änderung F-Plan „Auf dem Bös“ von der Gemeindevertretung gefasst.

Beschlüsse zu Straßen und Plätzen
Für den 3. Abschnitt der Sanierung Löhndorfer Weg wurde beschlossen, für das Jahr 2020 FAG-Fördermittel des Kreises Plön zu beantragen und diese fristgerecht zustellen.
Damit der Auftrag für die Mäh- und Räumarbeiten für die Grabenräumungen im Obendorfer Weg und Bansrader Weg erteilt werden kann, wurde beschlossen, werden zunächst die Länge der betroffenen Gräben festgestellt und der Kostenumfang zu ermitteln.
Um mit den EU-Fördergeldern in Höhe von 15.000 Euro für „Freies WLAN“ in der Gemeinde Wankendorf zu installieren, sollen zunächst die Nebenkosten für die Gemeinde ermittelt werden bevor weitere Beschlüsse gefasst werden können.
An der Aktion „Einheitsbuddeln“ des Landes Schleswig-Holstein beteiligt sich die Gemeinde Wankendorf. Um möglichst vielen WankendorferInnen die Möglichkeit zu geben, sich persönlich an der Aktion zu beteiligen, ist auf der Homepage der Gemeinde eine Seite eingerichtet, auf der sich diese eintragen können, die im eigenen Garten einen Baum pflanzen wollen. Ein Spendenangebot für Baumpflanzungen zum #Einheitsbuddeln in Höhe von 2.250,00 € von der Allianz Umweltstiftung durch die Agentur Roßmann wurde von der Gemeindevertretung angenommen.

Beschlüsse zur Wasserversorgung der Gemeinde Wankendorf
Nach der Auflösung des Amtsbauhofes Wankendorf befindet sich die Wasserversorgung in der technischen Obhut des Fachunternehmens Holsteiner Wasser GmbH, das weiterhin durch den Amtsingenieur unterstützt wird. Die Gemeinde ist mit der Teilbetriebsführung durch die Holsteiner Wasser GmbH sehr zufrieden, somit wurde der Vertrag nicht zum 30.09.2019 gekündigt, sodass sich dieser dann automatisch verlängert hat.
Die Gebühreneinnahmen bei der Wasserversorgung sind im Jahr 2018 aufgrund der erhöhten Wasserverbräuche um 21.574 € angestiegen. Bei der Abrechnung 2018 ergab sich ein Überschuss in Höhe von 31.309,05 €, mit dem der Restfehlbetrags 2017 ausgeglichen und der verbleibende Überschuss in Höhe von 16.506,68 € auf 2019 vorgetragen wurde.
Bei der Neukalkulation der Wassergebühren für den Zeitraum 2020 bis 2022 ist erfreulicherweise ein Ausgleich des Gebührenhaushaltes durch Beibehalten der Wassergebühren von netto 1,30 €/m³ gewährleistet und eine Erhöhung der Wassergebühren musste durch die Gemeindevertretung nicht beschlossen werden. Im Vergleich mit den Gemeinden des Umlandes ist die Wassergebühr weiterhin günstig, zumal keine Grundgebühren erhoben werden.
Seit der Erweiterung des Wasserwerkes vor 40 Jahren wird die Gemeinde Stolpe, wie vertraglich vereinbart, zum Selbstkostenpreis mit Wasser beliefert. Für das Jahr 2020 konnte der Lieferpreis für die Gemeinde Stolpe von netto 0,77 €/m³ auf netto 0,72 €/m³ gesenkt werden. Für die Verbraucher in beiden Gemeinden ergibt sich die Höhe der Wassergebühr je m³ aus dem Herstellungspreis des Trinkwassers sowie der Kosten für die Unterhaltung des Leitungsnetzes in der Gemeinde.

Weiteres Vorgehen der Gemeinde zur Kita-Reform 2020
Die Informationen zur KiTa-Reform 2020 wurden von in den Ausschüssen und der Gemeindevertretung intensiv beraten. Bedauerlicherweise wird nach aktuellem Stand das KiTa-Gesetz für viele Kommunen eine Belastung, statt eine Entlastung bringen. Die Forderung der Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages (SHGT), dem Vertreter aller Gemeinden, wird auch von der Gemeinde Wankendorf unterstützt, dass der Landtag die KiTa-Reform nur mit erheblichen Änderungen verabschieden soll. Das neue Finanzierungssystem muss viel einfacher und transparenter werden. Die Gemeinden dürfen nicht zusätzlich mit den Kosten der Tagespflege belastet werden.
Eine Beispielrechnung für die DRK Kindertagesstätte und der Johanniter Waldgruppe zur Neuordnung der KiTa-Reform hat der Gemeindevertretung vorgelegen, aus der hervorgeht, dass aufgrund der KiTa-Reform zurzeit mit Mehrkosten in Höhe von 23.077,42 € jährlich zu rechnen sind. Für die Johanniter Kindertagesstätte KiTa KiTo konnte aufgrund der Inbetriebnahme im August 2018 keine Beispielrechnung erfolgen. Dem Jahresabschluss der Johanniter Kindertagesstätte für das Jahr 2018 wurde in der vorliegenden Form zugestimmt.
Die Gemeindevertretung begrüßt die erforderliche KiTa-Reform mit den Elternentlastungen, Qualitätsstandards und Vereinheitlichung der Gesetzgebung. Sollten die Gemeinden jedoch weiterhin, wie seit Jahren vom Land unterfinanziert bleiben sowie die Neuregelung der Zuständigkeiten für die KiTas von den Gemeinden auf die Kreise und der Kindertagespflege von den Kreisen auf die Gemeinden umgesetzt werden, wird die Gemeinde Wankendorf weiterhin an der Entscheidung festhalten, keine weiteren Betreuungsplätze zu schaffen. Dementsprechend hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass zur KiTa-Reform 2020 die Gemeinden und Träger aus dem Sicherstellungsvertrag sowie die Verwaltung zeitnah nach dem Gesetzesbeschluss zu einem entsprechenden gemeinsamen Abstimmungsgespräch eingeladen werden.

Beschlüsse zum Spielplatzkonzept
Die Ersatzbeschaffung der Doppelschaukel für den Spielplatz Brandkuhl / Schimmelhof wird aus Douglasie angeschafft. Des Weiteren ist die Spielkombination auf dem Spielplatz ZOB nach 17 Jahren zu erneuern. Zunächst wird der Rückbau veranlasst und eine Ersatzbeschaffung wird im Ausschuss beraten. Außerdem ist der Aufbau der Spielgeräte auf dem Spielplatz Kampstraße erfolgt.

Beschlüsse aus dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung

Nach der Auflösung des Amtsbauhofes Wankendorf hat die Gemeinde Wankendorf für diese Tätigkeiten die Firma Ahrens beauftragt. Da die Gemeinde ist mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden ist, hat die Gemeindevertretung beschlossen den Vertrag nicht zum 30.09.2019 zu kündigen, sodass sich dieser dann automatisch verlängert hat.

Obwohl bei der Grundschule Wankendorf 2013 bereits ein Glasfaseranschluss eingebaut wurde, sollte nun für die Verlegung des glasfaserbasierten Landesnetzanschluss, eines anderen Anbieters von der Polizeistation in der Theodor-Storm-Straße über die Dorfstraße und den Schulweg eine Aufgrabegenehmigung durch die Gemeinde erteilt werden. Diese Genehmigung wurde aufgrund des neu sanierten Schulweges nicht erteilt.
Eine andere Verlegemöglichkeit für den glasfaserbasierten Landesnetzanschluss der Grundschule Wankendorf wurde dann mit allen Beteiligten (Amt / Gemeinde / Glasfaseranbieter / Tiefbauunternehmen) in einem Ortstermin gefunden. Daraufhin hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass gemeindliche Zustimmungen für Aufgrabungen nur in nicht sanierten Bereichen erfolgen sollen. Dem aktualisierten Antrag für die Verlegung des glasfaserbasierten Landesnetzanschluss der Grundschule Wankendorf (Theodor-Storm-Straße / Dorfstraße / Schulweg) kann mit zwei Kopflöchern im Grünstreifen des Schulweges zugestimmt werden.
Bei der letzten Wartung der Heizungsanlage in der Ballsporthalle wurde der Erneuerungsbedarf festgestellt und die Gemeindevertretung hat nach der erfolgten Ausschreibung beschlossen, die Lieferung und der Einbau eines neuen Heizkessels zum Angebotspreis von 20.463,91 Euro zu beauftragen.

Das weitere Vorgehen der Bauleitplanungen eines Neubaugebietes in der Gemeinde Wankendorf wurde von der Gemeindevertretung abgestimmt. Außerdem wird ein Vorhaben zur Innenverdichtung mit 16 Wohnungen in Bahnhofstraße 40 unterstützt und die entsprechenden Schritte zur Bauleitplanung auf den Weg gebracht.

Damit die Aufgaben des Brandschutzes in der Gemeinde Wankendorf auch in der Zukunft erfüllt werden können, wurde der Erwerb eines Grundstückes beschlossen.
Die Gemeindevertretung hat beschlossen, zwei Grundstückskaufverträge zu genehmigen sowie die Bürgermeisterin zu ermächtigen einen Vertrag zum Verkauf eines Grundstückes im Gewerbegebiet abzuschließen.

Von der Gemeindevertretung wurde zur Kenntnis genommen, dass durch die bestehende Erschließungsbeitragssatzung die Gemeinde berechtigt und verpflichtet ist zur Deckung der anderweitig nicht gedeckten Erschließungskosten, Erschließungsbeiträge zu erheben. Beschlossen wurde, dass bei der Planung von Neubaugebieten die Refinanzierung der Erschließungskosten jeweils zu regeln ist; Recht und Pflicht zur Beitragserhebung bestehen auch für Erschließungskosten, die durch den endgültigen Ausbau bisher nur wassergebundener Erschließungsstraßen entstehen; die Erschließungskosten im Rahmen der 4. Änderung und Ergänzung des B-Plan Nr. 12 „Auf dem Bös“ vollständig in die Grundstückskaufpreise mit einkalkuliert werden.

Glas- und Altkleidercontainer an der Ballsporthalle

 

Nachdem der Standort der Container auf dem Privatgelände des Lebensmittelmarktes Sky / Rewe wegen der fortlaufenden Vermüllung im letzten Jahr nicht mehr zur Verfügung stand, wurde ein neuer Standort gebraucht. Damit Glas und Altkleider von Bürgerinnen und Bürger nachhaltig entsorgt werden können, wurde von der Gemeinde an der Ballsporthalle ein Standort zur Verfügung gestellt. Jedoch wird auch dieser Standort ebenso, wenn nicht sogar noch schlimmer vermüllt. Sollte die daraufhin angeschobenen Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, wäre ein kompletten Rückbau der Container die letzte Konsequenz.

Ihre und Eure Bürgermeisterin
Silke Roßmann